Nie zuvor waren mehr Videokameras im Umlauf und nie zuvor wurde mehr gedreht als heute. Aber was passiert mit den ganzen Aufnahmen? Wo sind all die selbstproduzierten DVDs? Jeder der eine Kamara sein Eigen nennt, müsste doch etliche selbstgedrehte Filme vorweisen können.
Dem ist aber nicht so. Leider verrotten die meisten Aufnahmen genau dort, wo sie entstanden sind, auf dem Videoband. Ich habe mal versucht eine kleine Satire über dieses Phänomen zu schreiben. Ich hoffe, sie regt zum Schmunzeln an...
Amateurfilmen ist eines der umfassensten Hobbys überhaupt. Alle Bereiche einer Filmproduktion sind hierin vereint. Deshalb findet sich ein poetischer Selbstdarsteller genauso in diesem Hobby wieder, wie ein Naturfilmer, der die Schneckenplage in seinem Garten dokumentiert. Videofilmen bietet Platz für die Kreativität der unterschiedlichsten Menschen.
"Aller Anfang ist schwer!": So heisst es ja bekanntlich. Beim Videofilmen ist es aber genau umgekehrt. Hier ist der Anfang kinderleicht. Die ersten Aufnahmen sind schnell erledigt. Aber zum Ende, also den fertigen Film, kommen leider nur wenige. Warum scheitern nun so viele auf diesem Weg?
Ich halte nicht viel von guten Ratschlägen, aber die folgenden Denkanstösse seien mir erlaubt. Vielleicht verhelfen sie ja dem ein oder anderen zu einem schnelleren Erfolgserlebnis. Videofilmen ist kein Hexenwerk und kann vor allem auch ein sehr kostengünstiges Hobby sein. Mit etwas Durchhaltevermögen wird man seine helle Freude daran haben - versprochen!